Officeeinrichtung

Nicht weniger wichtig als ein technisch für alle Situationen gerüstetes Büro sind auch ein optimal an die Bedürfnisse des Unternehmens und seiner Mitarbeiter angepasstes Arbeitsumfeld. Denn auch die Büroeinrichtung hat einen wesentlichen Einfluss auf die Leistungsbereitschaft und damit die Umsätze des Unternehmens.

Ergonomische Richtlinien im Büro
bild2Mit einem auf die ergonomischen Richtlinien abgestimmten Büro beispielsweise können auch Sie Ihr Büro optimieren, was nicht nur die Zufriedenheit und Produktivität der Angestellten steigert, sondern auch bei Besuchern und Kunden einen guten Eindruck hinterlässt. Ein auf die Augenhöhe abgestimmter Computerbildschirm, ein höhenverstellbarer Bürostuhl und damit eine optimale Körperhaltung machen ein langes Sitzen am Computer nicht nur erträglicher, sondern beugen auch Rückenverspannungen und Konzentrationsleiden vor. Außerdem sollte die Bildschirmauflösung so eingestellt sein, dass auch kleine Buchstaben bequem gelesen werden können. Allgemein gilt: Schwarz-weiße Farbtöne sind für die Augen schonender, als grelle Bildschirmfarben. Arme und Oberkörper sollten beim Bedienen der Maus und der Tastatur zudem einen rechten Winkel bilden, Arme und Schultern sollen bequem auf den Schreibtisch aufzulegen sein, ohne dabei die Schultern oder den Rücken anspannen zu müssen. Positionieren Sie Ihr Telefon so, dass es mit einem Griff bequem zu erreichen ist.

Es werde Licht!
Auch die Beleuchtung im Büro ist von entscheidender Bedeutung. Mit ausreichend Helligkeit und einer optimalen Beleuchtung können nicht nur Augenleiden vermieden, sondern auch das Befinden der Mitarbeiter positiv beeinflusst werden. Um Speigelungen auf dem Computerbildschirm zu vermeiden, sollte die Lichtquelle daher nicht direkt auf den Monitor strahlen, sondern er rechts oder links vom Computerplatz oder aber an der Decke platziert werden. Außerdem förderlich: die Möglichkeit zur individuellen Einstellung der Beleuchtung am Platz. Auch sollten Sie sich die Frage stellen, ob der Raum gleichmäßig beleuchtet und auch ausreichend natürliches Licht durch Fenster vorhanden ist. Optimal: Die Positionierung eines Fensters seitlich Ihres Arbeitsplatzes.

Farbe bekennen im Büro
Die emotionale Wirkung von Farben ist allgemein bekannt und mit ensprechenden farblichen Akzenten kann man nicht nur in den eigenen vier Wänden, sondern auch im Büro das Wohlbefinden bewusst beinflussen. Warme Farben beispielsweise lassen große, karge Räume kleiner und damit behaglicher erscheinen. Kalte Farben hingegen lassen kleine und sperrig anmutende Räume größer wirken. Um ein Büro nach natürlichem Vorbild zu gestalten, sollten Sie bei der Wahl der Deckenfarbe auf helle Farben setzen und dann über die Wände bis hin zum Boden dunkler werden. Beachten Sie dabei: Je kräftiger der Farbton, umso intensiver ist seine Wirkung. Jeder Farbe wird außerdem eine bestimmte Wirkung auf das menschliche Befinden zugesprochen. Nutzen Sie Farben daher bewusst, um ein bestimmtes Image im Büro auszudrücken und das Arbeitsumfeld Ihrer Mitarbeiter so angenehm wie möglich zu gestalten. Hier ein Beispiel: Grün als Deckefarbe wirkt beschützend und sichernd, an den Wänden erfrischend, vitalisierend und spannungsarm, am Boden trittfreudig und erholsam. Die Farbe weiß hingegen ist generell neutral und rein.

Der Grüne Daumen im Büro
Pflanzen sind in vielen deutschen Büros besonders gern gesehen. Sie steigern nicht nur den Wohlfühlfaktor am Arbeitsplatz, sondern sorgen auch für ein angenehmes Büroklima. Pflanzen filtern ferner nicht nur Staub aus der Luft, sondern wirken auch lärmdämmend. Sie erzeugen ein natürliches Büroklima, indem sie die Luftfeuchtigkeit auf natürliche Weise erhöhen, Schadstoffe aus der Luft absorbieren und so die Luftqualität verbessern. Mit einigen Büropflanzen sorgen Sie daher nicht nur für ein natürliches Ambiente, sondern fördern außerdem die Gesundheit Ihrer Mitarbeiter. Denn Untersuchungen haben gezeigt: Angestellte eines mit Pflanzen ausgestatteten Büros weisen weniger Fehltage durch Krankheiten auf, als Büros ohne Pflanzen.

Den Lärm in Grenzen halten
Gerade in Großraumbüros lässt sich Lärm nicht ganz vermeiden, insbesondere dann, wenn viel telefoniert werden muss. Aber auch viele elektrische Geräte verursachen zusätzlichen Lärm. Studien haben gezeigt, dass gerade Lärm die Leistungsfähigkeit, aber auch die Leistungsbereitschaft der Mitareiter sinken lässt. Genrell sollte daher auf einen möglichst geringen Lärmpegel im Büro geachtet werden. Für Kleine Büroräume beispielsweise gilt ein Richtwert von ca. 35 dB (A), während dieser bei Großraumbüros bei ca. 45 dB (A) liegen sollte. Es gibt einige Tricks, um Lärm im Büro zu vermeiden bzw. einzudämmen. Schaffen Sie sich zum Beispiel geräuscharme, mit dem „Blauen Engel“ ausgewiesene Geräte an oder positionieren Sie besonders geräuschvolle Geräte wie Kopierer in seperaten Räumen. Achten Sie auch auf eine ausreichende Schallisolierung der Räume. Aber auch Pflanzen isolieren den Lärm besser, ebenso wie Holz – oder Kunststoffmöbel. Ebenso eine lohnenswerte Investition besonders für Büros mit einem hohen Aufkommen an Telefongesprächen: Headsets. Die bieten den eindeutigen Vorteil, dass die Telefonierenden dann leiser sprechen.